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Sind absolut konkurrenzfähig |
30.03.2010 |
„München ist meine Heimat, Bochum mein Zuhause” – der Wahlspruch von Philipp Heerwagen zeugt nicht nur von Sympathie des ehemaligen Unterhachingers für die Blume im Revier, sondern auch von seiner Fähigkeit, stets den richtigen Ton zu treffen. Mit einem, der die Dinge richtig einzuordnen weiß, unterhält man sich gerne in Fragen rund ums Thema „Klassenerhalt”.
Hallo Philipp, hast du eine Erklärung für die jüngsten Enttäuschungen, nachdem es in der Rückrunde zunächst so gut lief?
Wenn es dafür eine einfache Begründung gäbe, wären wir alle einen Schritt weiter. Fußball ist aber viel komplexer. Wir versuchen uns überall zu verbessern, leider ist das nicht immer ganz einfach. Zurückschauen und trauern bringt uns jetzt sowieso nicht mehr weiter. Unser Konzept ist grundsätzlich richtig. Wichtig ist, aus Fehlern zu lernen und die eigenen Stärken gezielt einzusetzen.
Welche Fehler sind das?
In einigen Partien haben wir uns zum Beispiel zu weit auseinanderziehen lassen. Die Abwehr stand zu tief, die Stürmer zu weit vorne. Die Gegner wollen das, weil sie wissen, dass wir stark sind, wenn wir kompakt stehen. Außerdem haben wir in den Heimspielen die nötige Lockerheit vermissen lassen, da wirkten wir in den letzten beiden Partien zu verkrampft. Wir wollten unbedingt zeigen, was wir können, den Fans etwas bieten.
Was gibt dir Hoffnung, dass die kommenden Spiele wieder erfolgreicher laufen?
Wir sind zuletzt einfach unglücklich aufgetreten. Die Heimspiele gegen Dortmund und Frankfurt waren schlecht, keine Frage. Aber in Wolfsburg und in Bremen hätten wir punkten können, wenn nicht gar müssen. Natürlich wurmen einen solche Niederlagen besonders, jedoch zeigen sie uns auch, dass wir absolut konkurrenzfähig sind.
Nach der Niederlage gegen Frankfurt gab es Medien-Berichte, die die Moral und den Zusammenhalt in der Mannschaft anprangerten.
Ich habe von solchen Berichten gar nicht viel mitbekommen, versuche mich nur auf unsere Aufgabe, den Klassenerhalt, zu konzentrieren. Aber ganz ehrlich: Die Moral stimmt, das sieht jeder, der einmal beim Training vorbeischaut. Es gibt keinerlei Schuldzuweisungen innerhalb der Mannschaft. Allerdings: Wir gehen kritisch miteinander um, versuchen uns gegenseitig weiterzuentwickeln und dem Anderen zu helfen.
Du hast ein Wunsch-Szenario frei. Wie laufen die verbleibenden Spiele?
(lacht) Leider ist das Fußball-Leben kein Wunschkonzert. Wenn es das wäre, würden wir spätestens vor der Partie in München den Klassenerhalt sicher haben. Dann könnte ich den Auftritt in meiner Heimatstadt in München richtig genießen und das letzte Spiel gegen Hannover wäre eine Riesen-Party gemeinsam mit unseren Fans.
Was erwartest du also?
Die letzten Wochen sind immer noch einmal besonders intensiv. Das ist die spannendste Zeit im Jahr, gerade wenn es noch um den Klassenerhalt geht. Wir müssen jetzt mit neuem Mut und Zuversicht in die entscheidende Phase gehen. Wir haben die Qualität die nötigen Punkte zu holen. In Freiburg wollen wir damit anfangen.
Stichwort Freiburg: Was habt ihr euch für den Auftritt im Breisgau vorgenommen?
Wir wollen und müssen da mutig auftreten. Das ist ein so genanntes „Sechs-Punkte-Spiel“. Wenn wir einen Punkt holen, bleibt Freiburg hinter uns. Gewinnen wir, wäre das eine super Geschichte!
Wie bewertest du deine Leistungen in der Saison?
Das sollen andere machen. Nach der Spielzeit werde ich mich dann aber sicherlich auch selbst mal fragen: Hast du der Mannschaft geholfen? Bist du mit deinen Leistungen zufrieden? Momentan haben wir aber noch genug Arbeit vor uns, da lege ich all meine Konzentration in das Tagesgeschäft.
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Philipp unterschreibt Vetrag bis 2013 |
01.02.2010 |
Kontinuität zwischen den Pfosten: Nach Andreas Luthe hat nun auch Philipp Heerwagen seinen Vertrag beim VfL Bochum 1848 verlängert. Der neue Kontrakt des 26- Jährigen läuft bis zum 30. Juni 2013 und gilt für die 1. und 2. Bundesliga.
Philipp Heerwagen war im Sommer 2007 von der SpVgg Unterhaching an die Castroper Straße gewechselt. Während ihn im ersten Jahr einige Verletzungen zurückwarfen, startete er in seiner zweiten Saison durch. Zum Ende der Spielzeit hatte er Stammtorhüter Daniel Fernandes verdrängt. „Philipp hat die Rückschläge gut weggesteckt und sich durchgeboxt“, lobt VfL-Vorstandsmitglied Thomas Ernst. „Mit ihm und Andreas Luthe sind wir für die nächsten Jahre auf der Torhüterposition gut aufgestellt. Beide haben nicht nur die sportlichen Qualitäten, sie passen auch als Typen zu uns. Sie haben Respekt vor einander, geben aber im Training richtig Gas und treiben sich gegenseitig an.“
Der gebürtige Niederbayer spielte in der Jugend bei Unterhaching und dem FC Bayern München, mit dem er 2001 Deutscher A-Jugendmeister wurde. Dann ging er zurück zur Spielvereinigung, wo er 2002/03 maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die 2. Bundesliga hatte. Bis 2007 stand er 123 Mal im Unterhaus des deutschen Profifußballs zwischen den Pfosten, ehe der VfL den Schlussmann verpflichtete.
„Bochum ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Der Verein hat ehrgeizige Ziele, mit denen ich mich hundertprozentig identifiziere. Beim VfL sehe ich die Chance, mich als Bundesligatorhüter weiterzuentwickeln“, so Philipp Heerwagen, der in Berlin seinen 19. Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse absolviert hat.
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Interview vor dem Spiel gegen den FC Bayern |
10.12.2009 |
Heerwagen: Wir sind Bochum!
Der gebürtige Bayer Philipp Heerwagen, der schon mit den A- Junioren des FC Bayern Deutscher Meister wurde, nennt München seine Heimat und Bochum sein Zuhause. Wir sprachen mit dem 26- Jährigen über beide Zufluchtsorte und die bevorstehende Partie gegen den Rekordmeister, bei der er (natürlich) nicht zwischen den Stühlen sitzt.
Hallo Philipp! Du hast beim FCB in der Jugend gespielt und danach direkt um die Ecke bei Unterhaching 123 Spiele in der 2. Liga absolviert. Für dich persönlich, als gebürtiger Münchner, eine Extra-Motivation?
Es ist für mich nur etwas Besonderes gegen die Bayern zu spielen, weil ich aus München komme – das war es dann aber auch. Ansonsten ist für mich jedes Bundesligaspiel ein Highlight. Wir haben genauso viel Respekt vor den Bayern wie vor jedem anderen Gegner.
Bestehen noch Kontakte zum alten Verein?
Ja klar, ich telefoniere gelegentlich mit ehemaligen Spielern und Trainern, aber es ist nicht so, dass ich Philipp Lahm anrufe und ihn frage, wie die Bayern am Samstag spielen werden. Das wissen wir ja eh´ schon. (lacht) Aber natürlich ich beobachte auch aus Bochum, was da unten so passiert.
Bist du noch Münchner oder schon Bochumer?
Ich fühle mich wirklich sehr wohl in Bochum. Ich habe hier im Ruhrgebiet viele neue Freunde gefunden und würde sie nur sehr ungern zurücklassen. Ich denke, die Basis für einen Verbleib in Bochum ist gegeben.
Zuletzt wurden wir immer als Aufbaugegner gesehen. Was hältst du von dieser Form der Berichterstattung?
Ich denke, dass wir als Verein mit unseren Leistungen mehr Respekt verdient haben. Meiner Meinung nach sind wir zu Recht in der Bundesliga, und wir wollen uns dort mit allen Gegnern messen. Auch wenn wir häufig als Kanonenfutter gehandelt werden, denke ich nicht, dass die Bayern uns auf die leichte Schulter nehmen. Den Hamburgern, Kölnern und Stuttgartern sollten wir auch schon als Aufbaugegner dienen – hat nicht geklappt.
Wollt ihr den 15. Tabellenplatz bis zur Winterpause verteidigen?
Was heißt verteidigen? Wir haben den 15. Tabellenplatz erreicht und wollen weiter nach oben. Im Sport setzt man sich kurz- und langfristige Ziele. Der 15. Platz ist ein Ziel, dass wir am 14. Spieltag erreicht haben. Nun wollen wir den 14. Tabellenplatz und dann den 13. und so weiter. Wir haben das Zeug dazu. Der Glaube innerhalb der Mannschaft ist da, dass wir gegen andere Mannschaften bestehen können und weiter vorwärts kommen werden.
Was habt ihr euch für Samstag vorgenommen?
Wir werden versuchen, den Funken auf unsere Zuschauer überspringen zu lassen und das Spiel für uns zu gestalten. Auch der FC Bayern muss erstmal an uns vorbei. Wie unser Cheftrainer Heiko Herrlich sagt: Es gibt kein Gesetz, das besagt, dass die Bayern die drei Punkte mitnehmen können. Wir sind Bochum und wir spielen zuhause!
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Ettapenziel erreicht - Bericht vfl-bochum.de |
26.10.2009 |
Da hat er es nun, Schwarz auf Weiß. Oder umgekehrt, je nach Betrachtungsweise. Philipp Heerwagen steht vor seinem neuen Fahrrad. Nicht irgendeins, sondern sein ganz persönliches. Von der Farbe über den Rahmen bis hin zu Schaltwerk, Naben, Felgen und Sattel hat er es zusammengestellt.
Seuchenjahr
Schritt für Schritt – so wie sich Philipp seinen Drahtesel zusammenbauen ließ, so verlief auch seine Karriere als Fußballer. Mit einer „Bergetappe“ zwischendrin, seinem ersten Jahr bei unserem VfL. Mit der Empfehlung von über 120 Zweitligaspielen wechselte er anno 2007 von der Spvgg. Unterhaching ins Ruhrgebiet, blieb hier aber zunächst nur in der Warteschleife. „Es war ein echtes Seuchenjahr“, erinnert er sich, „mit andauernden Verletzungen. Zu schlechter Letzt gab es dann eine Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen und natürlich die Episode mit der aufgeschnittenen Hand.“ Wir erinnern uns: „Heere“ half einem Kumpel bei Renovierungsarbeiten und stolperte bei der Beseitigung des Schutts. Dabei griff er in zwei Scherben und seine Hand, das Werkzeug des Torwarts schlechthin, wies rechtsseitig zwei tiefe Schnittwunden auf. Wäre alles nicht so dramatisch gewesen, wenn nicht just zu jenem Zeitpunkt sein Startelf-Debüt angestanden hätte. So bekam René Renno den Vorzug, Heerwagen war erstmal wieder hinten dran.
Lob des Ruhrpotts
Nach der verkorksten Saison 2007/08, die ohne ein Pflichtspiel für ihn endete, unternahm er im vergangenen Jahr einen neuerlichen Anlauf. „Ich habe hart gearbeitet, in keiner Trainingseinheit gefehlt und mich so Stück für Stück wieder herangekämpft.“ Ehrliche Maloche – das verstehen die Menschen im Ruhrgebiet. Und Philipp versteht sie, sehr gut sogar. „Der Mensch Philipp Heerwagen ist in Bochum viel eher heimisch geworden als der Fußballer“, grinst er, bevor er zum großen Lob für unsere Region ausholt. „München ist meine Heimat, aber Bochum mein Zuhause. Erst als ich hier im Ruhrgebiet angekommen bin, habe ich begriffen, dass das Image vom reservierten Münchner stimmt. Hier sind die Leute offen und direkt, in Bayern eher zurückhaltend. Mit der Pott-Mentalität komme ich aber deutlich besser zurecht.“ Kein Wunder, denn Philipp ist ein wahres Kommunikationswunder, vielseitig interessiert und redegewandt. Für sein Torhüterspiel nicht unerheblich und ein wichtiges Argument seinerzeit für Marcel Koller, ihm im entscheidenden Spiel gegen Eintracht Frankfurt (2:0) zu vertrauen.
Keinen Bock aufs Tor
Heerwagen wurde anstelle von Daniel Fernandes ins Tor beordert, hielt die Null fest, strahlte viel Ruhe aus und wusste darüber hinaus auch fußballerisch zu glänzen. „Das hat wohl mit meiner sportliche Sozialisation zu tun“, erinnert er sich. In den Anfangstagen seiner Kickerkarriere war er nämlich Feldspieler und ging nur widerwillig auf Probe ins Tor. Das war nicht bei irgendeinem Verein, sondern bei den Bayern. „Wir hatten einen festen Torwart, und bei Trainingsspielen musste ein Feldspieler in die andere Kiste. Da hat sich niemand drum gerissen, ich auch nicht. Ich wollte lieber Tore schießen. Irgendwann sagte ich mir: ‘Okay, ich schau´s mir an.’ Dann war es auch noch ein Spiel, in dem meine Mannschaft pausenlos im Angriff war und ich nichts zu tun bekam. Ehrlich gesagt hatte ich keinen Bock darauf. Aber irgendwie bin ich dabei geblieben.“ Nach vier Jahren im Bayern-Kasten wechselte er 2001 nach Unterhaching und wurde dort im Verlauf von sechs Jahren jüngster Stammkeeper der Zweiten Liga. Die nächste Etappe seiner „Tour“.
Zahn-OP in der Halbzeit
Sein Credo lautet, sich realistische Ziele zu setzen. „Als mir klar wurde, dass der Fußball mein Broterwerb wird, habe ich mir Ziele vorgenommen. Ich wollte erst einmal zehn Zweitligaspiele schaffen. Als das erledigt war, wollte ich 50 Zweitligaspiele, danach 100. Das habe ich alles relativ schnell abgehakt.“ Also konnte das nächste Ziel nur die Bundesliga sein. Und hier geriet der Heerwagen-Express also erstmalig ins Stocken. Doch seine Hartnäckigkeit half ihm über diese schwierige „Bergetappe“ hinweg, in die neue Saison ging er – trotz der 18 auf dem Rücken – als Nummer eins. Doch dann kam die 39. Minute unserer Partie in Hoffenheim. Chinedu Obasi, Angreifer der TSG, rauschte in ihn hinein und brach ihm mit dem Knie den Kiefer. „Heere“ hielt die restlichen Minuten bis zur Pause durch, bekam in der Halbzeit vom Doc einen gespaltenen Zahn gezogen und spielte unter Schmerzen die Partie zu Ende. Erst zwei Tage später wurde das Ausmaß der Verletzung richtig sichtbar. „Meine bislang schwerste Verletzung“, gibt er unumwunden zu. Und bestätigt, dass Torhüter und Linksaußen tatsächlich einen an der Waffel haben. „Erst als der behandelnde Zahnarzt mir signalisierte, dass eine Pause für meine Gesundheit höchst förderlich sei, habe ich den Gedanken verworfen, mich sofort wieder ins Tor zu stellen.“ An Training mit dem Ball war nicht zu denken. Fahrrad fahren durfte er hingegen schon.
Mit Familienwappen
Eine gute Vorbereitung auf das, was er nun mit vollständig ausgeheiltem Kiefer genießen kann. Zwar musste er sein Comeback aufs Bremen-Spiel verschieben, weil ihm vor dem Derby in Dortmund noch ein paar Trainingseinheiten mit der Mannschaft fehlten, aber fit fürs neue Bike ist er allemal. Und so steht er vor seinem schwarz-weißen Geschoss und strahlt mit Firmeninhaber Sascha Wurm um die Wette. Der erläutert die Vorzüge des HighTech-Sportgeräts, verweist auf den Aluminium-Rahmen, der sonst nur im Flugzeugbau eingesetzt wird und in punkto Gewicht und Festigkeit ein adäquater Carbon-Ersatz sei. Es wimmelt bei den Wurms nur so von diesen wunderbaren geländegängigen oder straßentauglichen Zweirädern, über 600qm Hallenfläche inklusive angeschlossener Werkstatt sind mit Trekking- und Mountainbikes sowie Rennrädern gefüllt. Da gibt es Schätzchen, die wie schwere Motorräder aussehen und jede Menge individuell hergestellter Räder, wie zum Beispiel der Prototyp eines VfL-Bikes. Mit Original-Schriftzug und Logo. Philipp hat auch ein Logo an seinem Radl, das Wappen der Familie Heerwagen. „Ich weiß gar nicht, seit wann dieses Wappen existiert, da müsste ich meinen Vater fragen“, sagt er entschuldigend. Zu sehen ist ein Streitwagen, der von einem Pferd und ein paar Leuten gezogen wird, mit einer pharao-ähnlichen Figur im Wagen. Ein solches Bild liegt beim Namen Heerwagen natürlich nahe.
100er-Club
Bevor wir die Hattinger Traditionsfahrradschmiede, die in diesem Jahr 25-jähriges Jubiläum feiert, verlassen, fragen wir Philipp nach seinen weiteren Zielen. Wenig verwunderlich, dass er in Etappen denkt. „Wie zu meinen Zweitligazeiten: Zunächst möchte ich zehn Bundesligaspiele machen. Das ist, nach bisher absolvierten acht Partien, erstmal ein gutes Nahziel. Wenn ich das geschafft habe, nehme ich mir die 50er-Grenze vor, um dann irgendwann im 100er-Club der Bundesliga zu landen.“ Heerwagen ist 26 Jahre alt, für Torhüter – siehe Jens Lehmann (39) – mitunter kein Alter. Er will noch viel lernen, möchte sich stets verbessern. Von seinen bisherigen Torwarttrainern – Rainer Berg bei Haching und Peter Greiber beim VfL – hat er schon viele Tipps bekommen und verinnerlicht. Wenn zwischendurch doch mal wieder eine schwierige Etappe anstehen sollte, weiß er: Er packt das
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Klimowicz wieder im Training des VfL Bochum |
13.10.2009 |
VfL-Innenverteidiger Anthar Yahia ist mit Algerien nach einem 3:1-Sieg gegen Algerien weiter auf WM-Kurs und stößt heute wieder zum Training beim VfL. Am Montag kehrten Diego Klimowicz, Dennis Grote und Philipp Heerwagen ins Mannschafstraining zurück.
Für Anthar Yahia steigt das erste Endspiel dieser Saison schon am 14. November: Mit der algerischen Nationalmannschaft trifft der Innenverteidiger des VfL in Kairo auf Ägypten. Algerien gewann mit Yahia, der über die volle Distanz spielte, am späten Sonntag gegen Ruanda mit 3:1 (2:1), Wolfsburgs Karim Ziani erzielte die Entscheidung in der Nachspielzeit per Elfmeter. Ägypten führt die Tabelle vor dem letzten WM-Qualifikations-Spiel mit 13 Punkten vor Ägypten an und könnte sich eine knappe Niederlage erlauben, um das WM-Ticket nach Südafrika zu lösen.
Während Yahia erst heute wieder zum Bochumer Team stößt, begann für 18 Profis nach einem freien Wochenende gestern die intensive Phase der Vorbereitung auf das Derby am Sonntag (17.30 Uhr) in Dortmund. Von einem „Endspiel” kann da für den VfL sicher keine Rede sein, nichtmal für Frank Heinemann, den Interimstrainer, wenngleich er bei einer guten Leistung gute Chancen haben dürfte, zum Cheftrainer aufzusteigen; eher schon für einen seiner „Konkurrenten”, von vier Trainer-Kandidaten war zuletzt die Rede. Denn bei einem Erfolg unter Heinemann dürfte es schwer werden für den Vorstand, den Fans einen neuen Mann zu verkaufen. In der Woche nach dem BVB-Spiel jedenfalls dürfte es mal eine klare Ansage des Vorstandes geben, so oder so.
Für die Mannschaft freilich bietet sich in Dortmund die Gelegenheit, die kleine Serie – Sieg in Nürnberg, Remis gegen Wolfsburg – auszubauen, sich weiteren Kredit zu erkämpfen. Schon im Vorjahr holte man beim bisher ja nur selten überzeugenden BVB ein 1:1, und auch personell hat sich die Lage beim VfL ein wenig entschärft. Der Ex-Borusse Diego Klimowicz trainierte gestern wieder voll mit, für ihn dürfte es reichen bis Sonntag. Dennis Grote verzichtete nur auf das Abschluss-Spiel. Läuft es nach Plan, zählt Grote wieder zum Kader.Auch Torwart Philipp Heerwagen stieg nach Kieferbruch-Pause richtig ein. Die Verletzung ist gut verheilt, Coach Heinemann wird aber abwarten, ob er bis Sonntag so weit ist, „Kopf und Kragen” riskieren zu können. Sonst bleibt Andreas Luthe im Tor.
Während Fuchs und Dedic am Donnerstag gesund von ihren Länderspielen zurückerwartet werden, ist offen, ob Stanislav Sestak, der erstmals seit seinem Mittelhandbruch womöglich am Mittwoch in Polen für die Slowakei aufläuft, fit genug ist. Weiter Mittrainieren wird daher neben Mirkan Aydin dessen Sturmpartner vom VfL II, Roman Prokoph. Ausfallen werden beim BVB Philipp Bönig (Schambeinverletzung), Kevin Vogt, der nach seinem Innenbandanriss gestern mit leichtem Training begann, und Daniel Imhof (angebrochener Wirbelkörper), der nur Krafttraining absolvierte.
Quelle Westdeutsche Allgemeine Zeitung |
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Luxusprobleme auf der Torhüterposition |
12.10.2009 |
Die Torhüterwelt an der Castroper Straße ist auf den Kopf gestellt. Daniel Fernandes stürzte von der Eins auf die Drei, Philipp Heerwagen rückte auf die Eins.
Und zuletzt war Andreas Luthe der Shooting Star, der den Sprung von der Vier ins Bundesligator schaffte. War die Torhüterfrage mangels einer gewissen Konstanz das heiß diskutierteste Thema der letzten Monate, hat sich das Bild mittlerweile völlig gewandelt. Denn eine Woche vor dem Derby bei Borussia Dortmund scheint das Trainergespann Heinemann/Wosz vor einem Luxusproblem zu stehen.
Heerwagen, der vor seinem Kieferbuch beim Spiel in Hoffenheim ein sicherer Rückhalt war und zum Saisonstart der einzige Spieler in Bestform, hat seine Verletzung weitgehend auskuriert.
Zwar hat der Goalie in der abgelaufenen Trainingswoche noch nicht einmal mit der Mannschaft trainiert, aber auf einem der beiden Trainingsplätze sah man ihn quasi pausenlos im Einsatz. Und ein Zaungast bemerkte: „Der ist gar nicht mehr zu bremsen.“ Am Freitagmittag flog er dann zur abschließenden Untersuchung zu seinem Zahnarzt nach München, um sich das endgültige Okay für die Rückkehr auf den Rasen einzuholen. Der Bayer will zurück ins VfL-Tor und beim Derby sein Comeback feiern. Bevor Heerwagen wieder vollständig ins Mannschaftstraining einsteigt, muss er sich allerdings noch einen Test unterziehen.
Auch Trainer Frank Heinemann zeigt sich noch skeptisch: „Wir werden nichts überstürzen. Ich warte jetzt erst einmal die Trainingswoche ab, um zu sehen, ob Heerwagen wieder völlig hergestellt ist.“
Natürlich weiß auch der Coach, dass es nach einer so schweren Verletzung schon einer gehörigen Portion Mut und Überwindung bedarf, um sich wieder Tag für Tag den Angreifern vor die Füße zu werfen. Kapitän Maltritz: „Das wird die Woche zeigen. Philipp hat tolle erste Spiele gemacht. Aber mal abwarten, ob er auch schon wieder voll belastbar ist. Wenn man vier, fünf Wochen Pause hatte, kommt man nicht aus dem Stand wieder auf 100 Prozent. Das ist bei Torhütern nicht anders als bei Feldspielern.“
Sollte Heerwagen den Wettlauf mit der Zeit verlieren, dürfte Luthe eine weitere Chance erhalten. Und mittlerweile gibt es in der VfL-Gemeinde niemanden mehr, der sich noch sorgen würde, ob der Youngster erneut einen guten Job macht. Das Komfortable an der derzeitigen Torhütersituation: Das Quartett, zu dem auch Daniel Fernandes und René Renno gehören, versteht sich untereinander bestens. Da gibt es weder Neid noch Missgunst. So hat Luthe vorsichtshalber schon angekündigt: „Wenn er gesund ist, ist Philipp Heerwagen die Nummer eins. Dann trete ich ohne Probleme ins zweite Glied zurück.“
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Schule mit Courage - und Heerwagen |
09.10.2009 |
Besonderer Termin für Philipp Heerwagen: Als Pate des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” besuchte unser Keeper am Donnerstag, 8. Oktober, die Heinrich- Böll- Gesamtschule in Bochum. Sie ist nun Teil eines bundesweiten Netzwerkes gegen Diskriminierung.
Sevgi Kahraman-Brust von der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien verlieh der Heinrich-Böll-Gesamtschule das Siegel, das in Nordrhein-Westfalen aktuell 151 Schulen in Nordrhein-Westfalen schmückt. Mit dabei Philipp Heerwagen, der der der Schule an der Agnesstraße als Pate für alle Aktionen rund um das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zur Seite steht. Direktor Norbert Müther zeigte sich erfreut über die Patenschaft unseres Keepers und rief die Schüler dazu auf, den Titel weiterhin mit Leben zu füllen.
Und sie sind gewillt, dem Aufruf zu folgen: Mit ihrer Unterschrift verpflichteten sich über 1.000 Schüler, sich mit mindestens einem Projekt im Jahr gegen Diskriminierung einzusetzen. Ein Entschluss, in dem Philipp Heerwagen die jungen Leute bestärkte: „Das Schild ist nur die Hülle, der Kern seid ihr. Macht was draus!“ Und Schülersprecher Marvin Diversi, der im Rahmen dieses Projektes mit großem Engagement voranschritt, versprach: „Für die Zukunft haben wir noch eine Menge Ideen.“
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Heinemann lobt Luthe |
08.10.2009 |
Von 4 auf 1 – die vergangenen Wochen müssen Andreas Luthe wie ein Traum vorgekommen sein. Im DFB- Pokal gegen den FC Schalke 04 gab er sein Profi- Debüt, anschließend sicherte er der Mannschaft in den Bundesligapartien beim 1. FC Nürnberg und zu Hause gegen Wolfsburg als sicherer Rückhalt vier wichtige Punkte. Die Gefahr, dass der 22- Jährige nun abhebt, sieht Frank Heineman indes nicht.
„Andi ist total klar im Kopf. Er wird weiter an sich arbeiten“, lobt der 44-Jährige, der von den Aussagen seines Schlussmannes nach dem Wolfsburg-Spiel nicht überrascht war. Andreas Luthe hatte nach der guten Leistung gegen den VfL Wolfsburg noch einmal betont, dass der derzeit verletzte Philipp Heerwagen (Kieferbruch) die Nummer 1 sei und er sich klaglos wieder auf die Bank setzen werde, wenn sei Torwartkollege wieder fit ist. „Das ist typisch Andi“, so Heinemann. „Wir sind sehr froh einen solchen Mann aus der eigenen Jugend zu haben.“
Dabei stand der Verbleib von Luthe, der in Velbert geboren wurde, beim VfL Bochum 1848 einige Male auf der Kippe. 2001 zum Verein gestoßen, drohte ihm im Übergang von der B- zur A-Jugend der Abschied. Erst ein Training mit Ausscheidungscharakter überzeugte den damaligen U19-Coach Sascha Lewandowski, den schlaksigen Keeper zu behalten. In der Saison 2004/05 ging er als Nummer 2 in die Saison in der A-Jugend-Bundesliga West, am Ende war er Stammkeeper und hatte großen Anteil daran, dass der VfL bis ins Finale vorstieß. Später unterliefen ihm einige Patzer in der Zweiten Mannschaft, doch in den vergangenen Monaten war ein klarer Aufwärtstrend bei dem 1,94-m-Mann erkennbar.
„Er hatte sicherlich seine Probleme in der Jugend“, so Frank Heinemann, der aber gerade darin einen Grund für die soliden Leistungen des Schlussmannes bei den Profis sieht. Andreas Luthe habe aus seinen Fehlern gelernt und sich von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. Damit sei er auch ein Vorbild für andere Talente. „Auch ein Slawo Freier war in seinem ersten Jahr in der Zweiten Mannschaft keine Stammkraft. Der Übergang von der A-Jugend zum Seniorenbereich ist schwer.“ Nur wer auch in schwächeren Phasen Geduld mitbringe und sich ständig verbessern wolle, der habe eine Chance, sich im Profifußball zu etablieren.
Andreas Luthe hat die nötige Besonnenheit an den Tag gelegt und könnte durchaus am Sonntag, 18. Oktober, sein drittes Bundesligaspiel bestreiten.
„Wenn Philipp Heerwagen nicht rechtzeitig fit wird, wird Andi zwischen den Pfosten stehen“, will Frank Heinemann kein unnötiges Risiko eingehen. Er will erst die Gewissheit haben, dass die etatmäßige Nummer 1 mit der gleichen Entschlossenheit in Zweikämpfe geht, wie sie das vor seinem Kieferbruch in Hoffenheim getan hat. Heinemann: „Philipp ist ein cleverer Bursche. Wir werden schon die richtige Entscheidung treffen.“ So oder so: Die VfL-Fans können sicher sein, dass unsere Mannschaft mit einem sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten in das 64. B1-Derby geht
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Heerwagen im Pech |
15.09.2009 |
Der VfL Bochum muss in den kommenden vier Wochen auf seinen Stammtorhüter Philipp Heerwagen verzichten. Der 26-Jährige habe sich bei der 0:3-Niederlage bei 1899 Hoffenheim am Samstag einen Kieferbruch zugezogen. Dies teilte der Verein am Dienstag mit. Heerwagen war in der 39. Minute mit Hoffenheims Angreifer Chinedu Obasi zusammengeprallt.
Muss den Platz im Tor wieder an Fernandes abgeben: Philipp Heerwagen.
© imago Vereinsangaben zufolge habe Mannschaftsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer schon in der Halbzeitpause dem 26-Jährigen Teile eines Zahns entfernt, insgesamt wurden vier Zähne in Mittleidenschaft gezogen. "Einer war sogar gespalten. Das zeigt die Wucht des Aufpralls", so Dr. Bauer.
Eine Röntgenaufnahme am Montag ergab dann Aufschluss über die Schwere der Verletzung. Da der Kiefer nicht verschoben sei, komme der Schlussmann allerdings um eine Operation herum. "Das ist sehr bitter für Philipp", sagte Cheftrainer Marcel Koller. Heerwagen sei zuletzt "ein echter Rückhalt" gewesen. In den kommenden Partien wird nun wohl Daniel Fernandes das Bochumer Tor hüten.
Heerwagen war bereits im Juli 2007 aus Unterhaching nach Bochum gewechselt, war in seinen ersten beiden Saisons jedoch nur zu drei Bundesligaeinsätzen gekommen und hatte erst in dieser Saison den Vorzug vor Fernandes erhalten. In den bisherigen fünf Bundesligaspielen war er mit einer kicker-Durchschnittsnote von 2,5 sicherer Rückhalt.
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Bericht vom 26.08.2009 auf bild.de |
26.08.2009 |
Bochum feiert Torwart Heerwagen
Sprechchöre für einen Bochumer Torwart. Das gab es seit Rein van Duijnhoven (41) nicht mehr. Der Holländer genoss bei den VfL-Fans Kult-Status. Philipp Heerwagen (26) ist jetzt drauf und dran seine Nachfolge anzutreten...
Beim 1:0 gegen Hertha schallte sein Name immer wieder durchs Stadion. Nicht von ungefähr. Heerwagen (8 Glanzparaden) hielt die Null fest, strahlte Sicherheit und Ruhe aus. „Es gibt nichts Schöneres“, sagt der VfL-Keeper, „als von den eigenen Fans gefeiert zu werden. Das ist traumhaft. Dann gibt man automatisch statt 100 auch 101 Prozent Leistung.“
Heerwagen ist Bochums neue Nr.1 – und Liebling der Fans.
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Kicker Bericht |
23.07.2009 |
"Druck hatte ich jedes Jahr"
Inzwischen ist Gras über die Sache gewachsen, und die Hand ist verheilt. Aber vergessen wird Philipp Heerwagen (26) die Geschichte nie. Weil er nach langer Wartezeit im November 2007 kurz vor seinem Bundesliga-Debüt stand, den Sprung ins Bochumer Tor dann aber doch verschieben musste. Er hatte einem Freund beim Renovieren geholfen und sich an Spiegelscherben bös verletzt.
In den nächsten Tagen sind keine Renovierungsarbeiten geplant. Läuft alles normal, dann wird Heerwagen erstmals in der Bundesliga als Nummer 1 ins Rennen gehen, auch wenn Marcel Koller dies nicht öffentlich verkündet hat. Er wird Daniel Fernandes (25) ablösen, der in der vorigen Saison 31 Spiele bestritt, zu häufig aber unsicher auftrat. Ganz im Gegensatz zu Heerwagen, der am vorletzten Spieltag in der entscheidenden Partie gegen Frankfurt und in Köln überaus sicher wirkte, mehr Souveränität ausstrahltund eine bessere Strafraum-Präsenz besitzt als Fer- nandes. "Klasse, wie er mit diesem Druck umgegangen ist", lobt Sportvorstand Thomas Ernst. "Egal, wie der Trainer entscheidet: Wir sind auf der Torhüterposition besser besetzt als im Vorjahr, als Fernandes die klare Nummer 1 war."
Heerwagen war vor einem Jahr als Nummer vier ins Rennen gegangen und sollte sich eigentlich einen neuen Klub suchen, nach einem "Seuchenjahr", wie er es empfand. Wegen einer Ellenbogen-Operationverpasste er die halbe Vorbereitung, dann kam die Handverletzung, später eine Schleimbeutelentzündung im Knie. Vom Abstellgleis aber fand er die richtige Weiche, arbeitete intensiv, kämpfte sich vor und nutzte seine Chance. "Die Spiele am Saisonende waren eine gute Empfehlung, mehr nicht", findet der frühere Unterhachinger. "Das kann sich auch ganz schnell drehen. Zwei, drei Böcke, dann sieht alles wieder ganz anders aus. Ich kenne doch das Geschäft." Und den Druck, dem ein Stammkeeper ganz anders ausgesetzt ist als der Herausforderer. "Druck hatte ich in Unterhaching auch jedes Jahr. Da ging es für uns vier Jahre hintereinander am letzten Spieltag um alles." Als "neue Herausforderung" würde er die Beförderung zum Stammtorhüter auffassen, auf der Position, die in Bochum nach dem Abschied von Rein van Duijnhoven vor drei Jahren zum Problem wurde.
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Saisoneröffnung |
03.06.2009 |
Saisoneröffnung „Ab anne Castroper!“
Beim VfL Bochum 1848 geht es am 18. und 19. Juli 2009 wieder im und rund um das rewirpowerSTADION hoch her: Die offizielle Saisoneröffnung „Ab anne Castroper!“ lädt alle Fans und Freunde des VfL auf das Vereinsgelände ein. Ein buntes Rahmenprogramm sorgt für abwechslungsreiche Unterhaltung und als Höhepunkt treten unsere Profis am Samstag, 18. Juli, gegen Olympiakos Piräus an.
Auf die kleinen VfLer wartet dabei an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr im BobbiLand jede Menge Spiel, Spaß und Spannung. Am Samstagabend – im Anschluss an die Partie gegen den 37-fachen griechischen Meister – kann auf der großen Fan-Party gehörig gefeiert werden. Die Vorstellung unseres Kaders für die neue Saison 2009/10 erfolgt dann am Sonntag. Anschließend können sich die VfL-Fans in der traditionellen Autogrammstunde auch mit den aktuellen Signaturen unserer Mannschaft versorgen. Weitere Details der Saisoneröffnung werden in Kürze folgen.
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TV- Kochduell: Heerwagen gegen Scherz |
22.05.2009 |
Hacke, Spitze, Hauptgericht: Vor der Begegnung auf dem Rasen holten Philipp Heerwagen und Köln- Stürmer Matthias Scherz für den TV- Sender tv.gusto die Pfannen heraus. Erstmalig in der europäischen Fußball- Geschichte traten damit zwei Bundesligateams, vertreten von je einem Spieler, in der Königsdisziplin „Kochen“ gegeneinander an.
Das tv.gusto-Spezial „Hacke, Spitze, Hauptgericht“ erweitert das letzte Saison-Spiel unseres VfL gegen den 1. FC Köln um ein aufregendes und zugleich schmackhaftes Kapitel: Auf dem heiligen Rasen des FC spielten unser Keeper Philipp Heerwagen und der Kölner Stürmer Matthias Scherz die finale kulinarische Partie. Unterstützt von jeweils einem weiblichen Fan kochten sie um den Sieg für ihren Verein. Für den Kölner TV-Sender tv.gusto war die Produktion auf dem Spielfeld ein außergewöhnliches Erlebnis: „´Hacke, Spitze, Hauptgericht´ spielt den medialen Doppelpass zwischen sportlicher Unterhaltung und kulinarischen Genüssen, der in der TV-und Fussballgeschichte bisher einmalig ist“, sagt Marc Pasture, Gründer und Gesellschafter der tv.gusto GmbH.
Unter den strengen Augen des Profikochs und Jurors Klaus Velten und tv.gusto-Moderatorin Birte Karalus gaben die Spieler alles – ganz nach dem Motto „Aus Elfmeter wird Garpunkt, aus Vorlage Beilage und aus drei Punkten ein Drei-Gänge-Menü“. In den sportlichen Disziplinen „Latten-Schießen“ oder „Dribbelparcours“ konnten sich beide zu ihren vorgegeben Zutaten leckere Zusätze wie Bärlauch oder Rosmarin erspielen, um ihren Gerichten noch einen Extra-Kick zu verpassen. Wer das kulinarische Finale gewonnen hat, können sich die Fans am Freitag, 22. Mai 2009 ab 20:45 Uhr, auf tv.gusto (im Internet unter www.bongusto.de) ansehen
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Interview von bundesliga.de |
18.05.2009 |
"Man hat gespürt, dass nichts schiefgehen kann!"
Mit dem 2:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt sicherte sich der VfL Bochum einen Spieltag vor Ende der Saison den Klassenerhalt. bundesliga.de sprach nach der Partie mit "zu-Null-Keeper" Philipp Heerwagen.
Erst zum zweiten Mal in seiner Karriere stand der 26-Jährige in der Bundesliga von Beginn an zwischen den Pfosten.
bundesliga.de: Philipp Heerwagen, der Klassenerhalt ist geschafft. Sind Sie sehr erleichtert?
Philipp Heerwagen: Absolut. Das ist ein richtiger Big Point gewesen. Wir haben zu Null gespielt und mit diesem wichtigen Spiel die ganze Leistung einer Saison gerettet. Da machte es natürlich umso mehr Spaß, zu spielen.
bundesliga.de: Wann haben Sie denn erfahren, dass Sie in der Startaufstellung stehen?
Heerwagen: Als zweiter Torwart muss man sich immer darauf vorbereiten, dass man spielt. Von daher bin ich auf jedes Spiel vorbereitet, das war auch dieses Mal nicht anders. Einen Tag vor der Partie habe ich es dann vom Trainer erfahren. Er hat mich gefragt, ob ich das machen kann und ich sagte 'na klar'. Ich konnte auch normal schlafen, alles kein Problem. Das ist mein Job, den mache ich jeden Tag, wie alle Leute auch.
bundesliga.de: Gab es im Spiel einen Moment, in dem Sie sich sicher waren, dass heute der Verbleib in der Bundesliga gesichert wird?
Heerwagen: Das habe ich schon gespürt, als die Partie noch gar nicht begonnen hatte. So eine Spannung in der Kabine, mit den Spielern und auch beim Abschlusstraining mit den Fans - bei so einem Teamgeist spürt man einfach, dass nichts schiefgehen kann.
bundesliga.de: Nach dem 1:0 durch Vahid Hashemian seid Ihr mit jeder Aktion sicherer geworden.
Heerwagen: Das stimmt. Am Anfang muss man erstmal mit einfachen Aktionen ins Spiel kommen. Vahid macht nicht gerne einfache Aktionen, aber wenn die erste klappt, dann ist er nicht mehr aufzuhalten. Wir wissen, was wir an ihm haben, dass er ein guter Kopfballspieler ist und dass hat uns gegen Frankfurt sehr gut getan.
bundesliga.de: Im rewirpower-Stadion gab es Philipp-Heerwagen-Sprechchöre...
Heerwagen: Mir ist es aber viel wichtiger, dass die Fans die Mannschaft anfeuern. Da geht es nicht um einen Philipp Heerwagen oder Marcel Koller oder Marcel Maltritz, da ist es nur wichtig, dass die Mannschaft unterstützt wird. Jetzt wird erstmal ein bisschen gefeiert, aber wir haben natürlich ganz normal Training und bereiten uns auf das letzte Saisonspiel gegen Köln vor.
bundesliga.de: Vor der Saison waren Sie teilweise die Nummer vier. Zweifelt man in solchen Situationen an sich? Jetzt haben Sie als Nummer eins den Abstieg verhindert.
Heerwagen: Natürlich hat man immer mal Zweifel, gerade als junger Mensch, ob man das Richtige macht. Aber man muss sich immer Ziele stecken. Der Wille lohnt sich. Ich freue mich über jede Minute, die ich spielen darf. Ich mache dann einfach mein Spiel, versuche ruhig zu bleiben, die Leute hinten zu kommandieren und anzufeuern und das hat heute sehr gut funktioniert.
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Philipp im Fernsehen |
19.12.2008 |
Wer einmal wieder Philipp live im Gespräch sehen und hören möchte: Montag, 22. Dezember um 20.15 Uhr TV München, Sportarena einschalten...Viel Spaß! |
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Karlsruhe - VfL Bochum 1:3 |

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